+
Verdi-Chef Frank Bsirske droht mit einem Arbeitskampf im öffentlichen Dienst

Bevorstehende Tarifverhandlungen

Öffentlicher Dienst: Verdi droht mit Streiks

Berlin - Verdi-Chef Frank Bsirske droht mit einem Arbeitskampf im öffentlichen Dienst. Hintergrund sind die bevorstehenden Tarifverhandlungen mit den Bundesländern. Seine Prognose: Es wird nicht einfach.

Kurz vor Beginn der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder hat die Gewerkschaft Verdi mit einem Arbeitskampf gedroht, sollte es keine Einigung geben. „Die Beschäftigten haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sie bereit sind, notfalls für ihre Forderungen auch zu streiken“, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske der „Passauer Neuen Presse“ vom Montag.

Die Verhandlungen für die rund 800.000 Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder starten am Donnerstag, 31. Januar. Die Gewerkschaften fordern eine Gehaltserhöhung von 6,5 Prozent. „Auch diesmal wird die Länder-Tarifrunde nicht einfach“, prophezeite der Gewerkschafter. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder dürften weder von der allgemeinen Gehaltsentwicklung abgekoppelt werden noch von der Einkommenssituation bei Bund und Kommunen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dieselautos: BMW weist Manipulationsvorwürfe zurück
BMW hat seine eigenen Dieselmodelle gegen Vorwürfe der Abgasmanipulation verteidigt und die jüngsten Kartellvorwürfe im Zusammenhang mit den Reinigungssystemen …
Dieselautos: BMW weist Manipulationsvorwürfe zurück
Kartell-Vorwürfe: VW-Betriebsrat fordert Aufklärung 
Der Bericht über eine mögliche Absprache zwischen den deutschen Autobauern sorgt für Unruhe in den Betrieben: Der VW-Betriebsrat fordert nun umfassend informiert zu …
Kartell-Vorwürfe: VW-Betriebsrat fordert Aufklärung 
Angebliches Autokartell: Grüne wollen Sondersitzung des Verkehrsausschusses
Nach dem „Spiegel“-Bericht über ein womöglich seit vielen Jahren bestehendes Kartell deutscher Autobauer fordern die Grünen eine Sondersitzung des Verkehrsausschusses im …
Angebliches Autokartell: Grüne wollen Sondersitzung des Verkehrsausschusses
EU-Kommission prüft Kartellvorwürfe gegen Autohersteller
In der Autoindustrie könnte sich der nächste Skandal anbahnen. Laut "Spiegel" haben Konzerne über Jahre hinweg Absprachen im Geheimen getroffen und Kunden geschädigt. 
EU-Kommission prüft Kartellvorwürfe gegen Autohersteller

Kommentare