S-Bahn-Chaos: Ausfälle auf der Stammstrecke

S-Bahn-Chaos: Ausfälle auf der Stammstrecke
+
Wann ist der beste Zeitpunkt für den Heizölkauf? Diese Frage treibt Eigenheimbesitzer und Vermieter alljährlich um. Die alte Regel, dass der Brennstoff im Sommer am günstigsten ist, gilt nicht mehr unbedingt.

Öl-Käufer können die Krise nutzen

Bei ungünstiger Wetterentwicklung beginnt bereits in wenigen Wochen die Heizperiode. Wer eine Ölheizung hat, sollte spätestens jetzt den aktuellen Heizöl-Bestand überprüfen und für den Winter planen.

Der Preis ist derzeit deutlich niedriger als vor einem Jahr. Aktuell kostet ein Liter Normal-Heizöl etwa 0,55 Euro (Abnahmemenge 3000 Liter). Im Vorjahr lag der Preis mit 0,85 Euro noch 35 Prozent höher. Sollte man schon zum jetzigen Zeitpunkt größere Bestände kaufen, oder darf man noch auf tiefere Preise hoffen? Was sollte man beim Heizölkauf sonst noch beachten?

Finanzkrise bestimmt den Heizölpreis

Heizöl ist billiger geworden, weil aufgrund der Finanzkrise der weltweite Ölbedarf deutlich gesunken ist. Es wird also wesentlich mehr Öl gefördert, als benötigt wird – die Öllager sind randvoll. Experten sind vor diesem Hintergrund eher skeptisch, dass die Ölnachfrage bald wieder anspringen wird, und sehen tendenziell fallende Preise.

Dennoch trauen Marktbeobachter dem Heizölpreis eine starke Eigendynamik zu. Spekulative Käufe sowie eine winterbedingt hohe Nachfrage können rasch zu Preissteigerungen führen. Preistreibend könnten auch die bevorstehende Hurrikan-Saison in Amerika, ein wieder stärkerer Dollar sowie weitere positive Konjunkturdaten sein. Es ist schwer zu prognostizieren, welche Kräfte den Preis beeinflussen werden, die zuletzt geringe Schwankungsbreite wird aber wohl wieder steigen.

Tank füllen oder auf Niedrigpreise hoffen?

Beim Heizölkauf bieten sich grundsätzlich drei Optionen an: Sofort kaufen und den Tank weitgehend füllen; abwarten und auf niedrigere Preise setzen; schrittweise kaufen und auf einen günstigen Durchschnittspreis setzen.

Grundsätzlich gilt: Wer in absehbarer Zeit nachtanken muss, sollte den derzeit günstigen Preis zum Kauf nutzen. Das letzte Jahr hat gezeigt: Wenn die allgemeine Nachfrage nach Heizöl sehr groß ist, kann es zu längeren Lieferzeiten kommen. Wer dann dringend Öl braucht, muss mit hohen Aufschlägen rechnen.

Wer noch genügend Öl im Tank hat, kann die Preise weiter beobachten und auf tiefere Notierungen hoffen. Wer abwartet, sollte die Preise ständig beobachten, einen Zielpreis festlegen und dann auch konsequent kaufen. Abwarten bedeutet aber auch, das Risiko stark steigender Preise in Kauf nehmen. Gerade im letzten Jahresviertel schwankt der Heizölpreis erfahrungsgemäß sehr stark.

Da man nicht eine große Menge Öl sofort bezahlen muss, schont das schrittweise Kaufen den Geldbeutel. Außerdem besteht die Möglichkeit, zwischenzeitliche Preisrückgänge zum Nachkauf zu nutzen. Da bei kleinen Mengen meist sehr hohe Preisaufschläge üblich sind, sollte die Mindestordermenge nicht unter 3000 Litern liegen. Zumeist kommt pro Kauf auch ein „Gefahrengutzuschlag“ von bis zu 20 Euro hinzu.

Florian Öhnbeck

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ryanair geht nach Streikdrohung auf Piloten zu
Ryanair-Chef Michael O'Leary hat sich gern als Gewerkschaftsfresser gegeben. Weil nun Streiks in der verkehrsreichen Weihnachtszeit in ganz Europa drohen, legt der Ire …
Ryanair geht nach Streikdrohung auf Piloten zu
Bahn lässt ICE-Züge wegen Winterwetters langsamer fahren
Seit einer Woche kämpft die Bahn gegen Probleme auf ihrer Neubaustrecke. Damit das Wetter am Wochenende nicht noch mehr Ärger macht, ergreift der Konzern bundesweit …
Bahn lässt ICE-Züge wegen Winterwetters langsamer fahren
Continental will bald mit Elektroantrieben Gewinn machen
Autozulieferer Continental will beim Siegeszug der Elektroantriebe rechtzeitig mitmachen. Der 48-Volt-Diesel-Hybrid soll schon bald Geld verdienen.
Continental will bald mit Elektroantrieben Gewinn machen
Amazon legt Italien-Steuerstreit mit 100 Millionen Euro bei
Rom (dpa) - Der Online-Versandhandelskonzern Amazon will nach Angaben der italienischen Steuerbehörde seinen Streit mit Rom mit einer Zahlung von 100 Millionen Euro …
Amazon legt Italien-Steuerstreit mit 100 Millionen Euro bei

Kommentare