Ölpreis entfernt sich von Rekordhoch

- Singapur - Der Ölpreis hat sich am Dienstag mit der Hoffnung auf eine Entspannung im Atomstreit mit dem Iran weiter von seinem Rekordhoch entfernt. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI 73,41 US-Dollar und damit 20 Cent weniger als am Vortag.

Am Freitag war der Ölpreis wegen der Sorge vor geopolitischen Risiken noch auf einen Rekordwert von 75,78 Dollar gestiegen.

"An den Ölmärkten ist an dieser Woche ein klein wenig Optimismus zu spüren", sagte Rohstoffexperte Victor Shum vom Beratungshaus Purvin und Gertz. Vor allem die leichte Entspannung im Atomstreit mit dem Iran sei für den Rückgang beim Ölpreis verantwortlich.

Die EU und der Iran wollten am Dienstag erstmals detailliert über einen Vorschlag des Westens zur Entschärfung des Konflikts um das iranische Atomprogramm sprechen. Zudem sind die Regierungschefs der führenden Industrieländer (G8) besorgt über die hohen Öl- und Gaspreise und haben deshalb Energiethemen auf die Tagesordnung ihres Gipfeltreffens in St. Petersburg am kommenden Wochenende gesetzt.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trotz unerwartet starken Jahresstarts: US-Wirtschaft schwächelt
Deutlich besser ausgefallen als angenommen ist das Wirtschaftswachstum der Vereinigten Staaten unter Führung Trumps. Dennoch hat sie an Schwung verloren.
Trotz unerwartet starken Jahresstarts: US-Wirtschaft schwächelt
Dax geht etwas schwächer ins Wochenende
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat sich am Freitag mit leichten Verlusten ins Wochenende verabschiedet. Gute Wachstumszahlen aus der US-Wirtschaft halfen ihm, sein Minus …
Dax geht etwas schwächer ins Wochenende
„Vanille-Krise“: Schreck für Eisfreunde
Vanille ist die Lieblings-Eissorte der Deutschen. Bald könnten den Eisjüngern aber schmerzhafte Veränderungen ins Haus stehen.
„Vanille-Krise“: Schreck für Eisfreunde
Wirtschaftsforscher verteidigen deutschen Handelsüberschuss gegenüber USA
Auf dem G7-Gipfel kritisierte Donald Trump scharf den deutschen Handelsüberschuss gegenüber der USA. Jetzt reagiert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln mit einer …
Wirtschaftsforscher verteidigen deutschen Handelsüberschuss gegenüber USA

Kommentare