+
Weil der Preis für das Öll steigt, wird auch der Sprit fürs Auto wieder teurer.

Der Sprit wird wieder teurer

Singapur - Weil die Märkte glauben, dass die schlimmste Krise in den USA vorbei ist und deshalb auf steigende Nachfrage hoffen, erreicht der Ölpreis sein Jahreshoch.

Der Ölpreis ist mit über 72 Dollar auf den höchsten Stand in diesem Jahr gestiegen. Im Computerhandel in Asien wurden am Donnerstag für ein Barrel der Referenzsorte 72,05 Dollar bezahlt, zwei Dollar mehr als am Mittwoch.

Das ist ein Preisanstieg von über 100 Prozent binnen drei Monaten. Ursache für den Anstieg ist die Erwartung der Märkte, dass die schlimmste Phase der US-Rezession sich dem Ende zu neigt. Die US-Energiebehörde teilte mit, die Rohölbestände des Landes seien in der vierten Woche in Folge gefallen. Ölhändler sehen darin einen Hinweis auf eine steigende Nachfrage, nachdem die Wirtschaftskrise den Ölverbrauch kräftig gedrosselt hatte. 

Benzin auch teurer

Vor dem Fronleichnams-Wochenende hatten schon die Spritpreise laut ADAC angezogen. Ein Liter Superbenzin kostete am Dienstag durchschnittlich 1,331 Euro und damit 3,3 Cent mehr als in der Vorwoche, wie der Verkehrsclub mitteilte. Im selben Zeitraum sei auch der Durchschnittspreis für einen Liter Diesel um 3,9 Cent auf 1,081 Euro gestiegen.

AP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lufthansa nimmt Milliarde in die Hand
In der Air-Berlin-Pleite macht die Lufthansa Nägel mit Köpfen: Die Frankfurter nehmen eine Milliarde Euro zum Flugzeugkauf in die Hand. Bei Air Berlin zittern die …
Lufthansa nimmt Milliarde in die Hand
Uniper-Vertreter fürchten um Jobs
Nach der Verdopplung seines Börsenwertes steht der Energiekonzern Uniper vor einer Übernahme durch den finnischen Versorger Fortum. Die Arbeitnehmervertreter bangen um …
Uniper-Vertreter fürchten um Jobs
Darum rät die EU-Kommissarin keine Fischstäbchen zu kaufen 
Butterkekse ohne Butter, Fischstäbchen fast ohne Fisch: Die EU-Kommission rät Osteuropäern vom Kauf minderwertiger Marken-Lebensmittel ab.
Darum rät die EU-Kommissarin keine Fischstäbchen zu kaufen 
Fipronil-Skandal: EU-Kommission ist gegen Sanktionen
Die EU-Kommission will im Skandal um den Giftstoff Fipronil in Eiern keine Sanktionen, wegen der späten Information der Mitgliedstaaten, erheben. 
Fipronil-Skandal: EU-Kommission ist gegen Sanktionen

Kommentare