+
Momentan liegt das weltweite Angebot an Rohöl immer noch deutlich über der Nachfrage. Foto: epa/Archiv

Ölpreise bewegen sich kaum

Singapur (dpa) - Die Ölpreise haben sich kaum von der Stelle bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 49,41 US-Dollar. Das waren 16 Cent mehr als am Montag.

Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um acht Cent auf 46,34 Dollar. Am Markt war von einem impulslosen Handel die Rede. Einige Analysten wie die Experten von der Commerzbank sprechen seit längerem von einem "orientierungslosen" Marktgeschehen.

Ausschlaggebend ist, dass es derzeit sowohl Gründe für steigende als auch für fallende Ölpreise gibt. So liegt das weltweite Angebot an Rohöl immer noch deutlich über der Nachfrage. Andererseits zeichnet sich ab, dass die US-Schieferölindustrie zunehmend unter den geringen Ölpreisen leidet. Das spricht für eine künftig geringere Förderung und damit für steigende Preise.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Lufthansa bietet nicht für Langstrecke der Air Berlin
Bei Air Berlin fällt der Gläubigerausschuss heute wichtige Vorentscheidungen. Lufthansa will für maximal 78 Mittelstrecken-Jets bieten und die Langstrecke der Berliner …
Lufthansa bietet nicht für Langstrecke der Air Berlin
Lufthansa bietet nicht für Langstrecke der Air Berlin
Bei der insolventen Air Berlin fällt der Gläubigerausschuss heute wichtige Vorentscheidungen. Lufthansa will für höchstens 78 Mittelstreckenjets bieten und die …
Lufthansa bietet nicht für Langstrecke der Air Berlin
Reallöhne im zweiten Quartal deutlich über Vorjahr
Wiesbaden (dpa) - Im zweiten Quartal dieses Jahres sind die Reallöhne der deutschen Arbeitnehmer deutlich gestiegen. Nach Abzug der allgemeinen Preissteigerung hatten …
Reallöhne im zweiten Quartal deutlich über Vorjahr
Freihandelsabkommen: Heute wird Ceta Wirklichkeit
Von der Wirtschaft herbeigesehnt, von Kritikern gefürchtet. Heute treten Teile des Ceta-Abkommens zwischen der EU und Kanada vorläufig in Kraft. Einen großen Knall …
Freihandelsabkommen: Heute wird Ceta Wirklichkeit

Kommentare