Karlsruhe erlaubt G20-Protestcamp - aber stark eingeschränkt

Karlsruhe erlaubt G20-Protestcamp - aber stark eingeschränkt
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Der Preis für Opec-Rohöl ist erneut stark gefallen. Foto: Ho

Ölpreise geben wieder nach

New York/London/Wien (dpa) - Die Ölpreise haben am Montag nach einer kurzen Verschnaufpause weiter nachgegeben. Nach wie vor richten sich alle Blick darauf, ob das Ölkartell Opec etwas gegen den Preisverfall unternehmen wird.

Am Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 78,68 US-Dollar. Das waren 74 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI zur Lieferung im Dezember fiel um 52 Cent auf 75,30 Dollar.

Hauptthema bleibt die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec): Die zwölf Mitgliedsländer des Kartells werden sich am 27. November in Wien treffen, um über ihre Förderpolitik zu beraten. Trotz des Preiseinbruchs von mehr als 30 Prozent in den vergangenen Monaten spricht sich bisher nur eine Minderheit der Opec-Staaten für eine Produktionskürzung aus.

Experten der Commerzbank verweisen darauf, dass laut einer Schätzung der Internationalen Energie Agentur (IEA) im kommenden Jahr die Nachfrage nach Opec-Öl um 1,4 Millionen Barrel pro Tag unter der aktuellen Produktion des Ölkartells liegt. "Dies unterstreicht die Notwendigkeit zu einer kräftigen Produktionskürzung seitens der OPEC, damit es im nächsten Jahr nicht zu einem massiven Überangebot kommt", kommentierten die Experten.

Der Preis für Opec-Rohöl ist erneut stark gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 73,74 US-Dollar. Das waren 1,68 Dollar weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells.

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