Ölpreise steigen wieder leicht

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New York/London/Wien (dpa) - Die Ölpreise sind am Mittwoch wegen unerwartet niedriger US-Benzinbestände wieder leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im September kostete am späten Nachmittag 123,16 Dollar.

Das waren 97 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag, nachdem der Preis zwischenzeitlich auf unter 121 Dollar gefallen war. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 52 Cent auf 123,23 Dollar.

Experten begründeten den Preisanstieg mit dem deutlichen Rückgang der Benzinbestände in den USA. So sind die US-Vorräte an Benzin in der abgelaufenen Woche um 3,5 Millionen Barrel gesunken - am Markt war ein deutlich geringerer Rückgang um nur 0,1 Millionen Barrel erwartet worden. Die Rohölbestände sanken hingegen deutlich geringer als erwartet, und die Vorräte an Heizöl und Diesel legten sogar deutlich zu.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist am Dienstag gesunken. Nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) 121,73 Dollar. Das waren 1,46 Dollar weniger als am Montag. Die OPEC berechnet ihren Durchschnittspreis auf der Basis von 13 wichtigen Sorten des Kartells.

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