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Horst Seehofer bittet bei der Energiewende Österreich um eine Zusammenarbeit.

Österreich soll bei Energiewende helfen

München - Um die Energiewende zu stemmen, lässt Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer nichts ungenutzt. Seehofer will mit Nachbarland Österreich eine Zusammenarbeit erwirken.

Bei der Energiewende richtet Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) den Blick nun nach Österreich. Seehofer sprach am Donnerstag mit dem österreichischen Außenminister und Vize-Kanzler Michael Spindelegger über eine Zusammenarbeit auf dem Energiesektor und den Bau einer neuen Stromtrasse von Österreich nach Bayern. “Wir haben drüber geredet, wie wir die Energieunternehmen zusammenspannen können“, sagte Spindelegger. Für Stromlieferungen müsse dann auch eine Stromtrasse gebaut werden, ergänzte Seehofer. Er halte eine solche Zusammenarbeit mit Österreich für “hochinteressant“.

“Sie wissen ja das wir eine gewisse Neigung haben, von Berlin unabhängig zu sein“, sagte der CSU-Chef. Strom aus Österreich sei ihm lieber als von der Ostsee, scherzte Seehofer mit Bezug zu sogenannten Offshore-Windrädern und derzeit noch mangelnde Energieleitungen von dort nach Süddeutschland. Die konkreten Projekte soll Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) aushandeln, der deswegen am Donnerstag seinerseits nach Österreich fuhr.

dpa

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