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Filialleiter sorgt für Rassismus-Eklat in Möbelhaus.

Shitstorm auf Facebook

Filialleiter sorgt für Rassismus-Eklat in Möbelhaus - die Folgen sind verheerend

Der Kunde ist immer König? Nicht in diesem Fall. In Offenbach kommt es bei einer Reklamation in einem Möbelhaus zu einem Rassismus-Eklat mit schlimmen Folgen.

Offenbach - Eine Frau mit Kopftuch soll in einem Offenbacher Möbelhaus rassistisch beleidigt worden sein. Darüber berichtet op-online.de *

Die Kundin veröffentlicht auf Facebook angebliche Details zu dem Vorfall. Schnell wird der Beitrag geteilt und ist für jeden Nutzer öffentlich im Netz zu lesen. Die passende Überschrift einer Fanseite dazu: „Filialleiter des Offenbacher Möbelhauses SB-Möbel greift eine schwangere Muslima an und beschimpft sie als Scheiß-Salafistin“. 

Schlimme Folgen für die Mitarbeiter des Möbelhauses in Offenbach

Eine Couch, die bei der Lieferung nicht durch eine Haustür passt und beim Transport beschädigt wird, möchte der Mitarbeiter nicht zurücknehmen. Stattdessen schmeißt er die schwangere Frau aus dem Geschäft. Die Reaktion anderer Kunden und Muslime im Netz lässt nicht lange auf sich warten. SB-Möbel Boss veröffentlicht nach einem zweitägigen Shitstorm gestern Abend eine längere Stellungnahme und entschuldigt sich.

Das Möbelhaus trennt sich nach eigener Aussage zudem vom betroffenen Filialleiter. Die Leittragenden sind nun auch die anderen Angestellten im Offenbacher Markt. Sie sollen bereits einen Tag nach dem Vorfall von mehreren Menschen bedroht worden sein. Die ganze Geschichte lesen Sie auf op-online.de .*

Am Mittwoch sorgte eine andere Geschichte für Empörung: Diskriminierung durch Bahn-Schaffner? SPD-Politikerin erhebt schwere Vorwürfe

Damian Robota

*op-online gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Netzwerk

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