Berichte über Tote und Verletzte bei Bahnunglück in den USA

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Offensive gegen Geldfälscher

- Düsseldorf - Deutsche Bundesbank, Polizei und Justiz haben der Falschgeldkriminalität verstärkt den Kampf angesagt. Um den professionellen Euro-Fälschern vor allem in Bulgarien, Litauen und Italien zu begegnen, sei es unerlässlich, die internationale Zusammenarbeit von Polizei und Justiz zu stärken, betonte der nordrhein-westfälische Innenminister Ingo Wolf. Deutschlandweit wurden im ersten Halbjahr rund 40 000 Fälschungen registriert.

"Den falschen Fuffzigern keine Chance mehr", sagte Wolf mit dem Hinweis darauf, dass etwa 67 Prozent der Blüten 50-Euro-Scheine nachahmen. Dabei ist es gar nicht schwer, Falschgeld zu erkennen. "Fühlen, sehen, kippen" lautet die Devise. Ohne besondere Kenntnisse kann man am Papier, dem Sicherheitsfaden, dem Wasserzeichen oder dem Hologramm falsches von echtem Geld unterscheiden. So sei beim echten Euro das Papier griffig und fest und nicht lappig oder glatt, betonte der Präsident der Hauptverwaltung Düsseldorf der Deutschen Bundesbank, Hans Peter Weser.

Nach seinen Worten ist zudem der ins Banknotenpapier eingebettete Sicherheitsfaden beim Echtgeld als dunkler Streifen erkennbar. Zudem seien dort das Wort Euro sowie die Wertzahl der Banknote in sehr kleiner Schrift sichtbar. Beim Wasserzeichen seien helle und dunkle, sanft ineinander übergehenden Stellen ein Zeichen von Echtheit. Beim Bewegen des Geldscheins erscheint zudem im Hologramm des echten Euros je nach Betrachtungswinkel die Wertzahl vor einem regenbogenfarbenen Hintergrund. Wenn diese Erkennungszeichen nicht vorliegen, sollte man laut Weser besser die Hände von den Scheinen lassen und sicherheitshalber die Polizei verständigen.

Im Zweifel die Polizei verständigen

Dennoch wiesen Weser und Wolf darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland eine Blüte zu erhalten, sehr gering sei. "Aktuell kommen auf eine Million echte Banknoten knapp 20 Fälschungen", erklärte der Bundesbankexperte.

Das Falschgeldaufkommen im Ausland sei weitaus höher. Nach Angaben der Bundesbank lag die rechnerische Schadenssumme durch falsche Euro-Banknoten im ersten Halbjahr 2005 immerhin bei 2,9 Millionen Euro.

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