Olympus baut auf München

München - Die Landeshauptstadt ist auf dem Gebiet der Medizintechnologie weiter auf dem Vormarsch: Nachdem General Electrics bereits im vergangenen Jahr sein "Healthcare Zentrum" im Münchner Norden eröffnet hat, steht nun das nächste Unternehmen - die Olympus Corporation (Tokio) - in den Startlöchern.

Gemeinsam mit Wirtschaftsminister Erwin Huber eröffnet der Konzern am 9. Oktober offiziell sein neues globales Forschungs- und Entwicklungszentrum für Medizintechnik.

Nach Unternehmensangaben sollen in dem Zentrum an der Sauerbruchstraße in Großhadern zunächst 250 Arbeitsplätze, bis zum Jahr 2009 weitere 200 von anderen Standorten nach München verlagert werden. Investitionsvolumen: Rund 15 Millionen Euro.

Ausschlaggebend für München als Standort war laut Unternehmenssprecher Heino Hilbig "die Tatsache, dass hier bereits ein optimales Netzwerk an kompetenten Instituten, Universitäten und Kunden besteht, das wir ausbauen und effektiv nutzen wollen." Konkret sei unter anderem die Kooperation mit dem Klinikum Großhadern geplant, darüber hinaus bestünden viele weitere enge Kontakte zu Forschungseinrichtungen in der Region, so Hilbig. Außerdem sei die Landeshauptstadt "einer der weltweit führenden Hightech-Standorte sowie ein idealer Ausgangspunkt für die Forschungsarbeit".

In dem neuen Entwicklungszentrum in Großhadern bündelt Olympus die Forschung, Entwicklung und Produktion aus den Bereichen Diagnostik, Mikroskopie und Biomedizin. Olympus beschäftigt weltweit rund 33 000 Mitarbeiter und zählt zu den namhaften Anbietern von Mikroskop- und Analysesystemen für medizinische Laboratorien.  

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