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Hauptsitz der OPEC in Wien.

OPEC: Kein Engpass durch Libyen-Krise

Wien/Tripolis - Die Organisation Erdöl exportierender Länder sieht keinen Versorgungsengpass mit Rohöl durch die Libyen-Krise. Die OPEC verfüge nach eigenen Aussagen über ausreichende Reserven.

Die Förderung der 12 Mitgliedstaaten habe im Februar den höchsten Wert seit September 2008 erreicht, heißt es im Monatsbericht des Kartells, der am Freitag in Wien veröffentlicht wurde. Zudem verfüge die OPEC über hohe Reservekapazitäten von 6 Milliarden Barrel (je 159 Liter), auch die Bestände vor allem in Industrieländern seien hoch.

Blutige Proteste in Libyen

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“Die OPEC beobachtet die Entwicklungen auf dem Ölmarkt genau und ist bereits zu reagieren, sobald es nötig ist, um die Marktstabilität zu sichern“, heißt es in dem Bericht. Analysten der Commerzbank in Frankfurt schrieben am Freitag: “Die Ausfälle aus libyscher Produktion von rund einer Million Barrel am Tag werden derzeit durch Saudi-Arabien ausgeglichen“.

Die skurrilen Begründungen für steigende Benzinpreise

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Die Gesamtfördermenge der 12 OPEC-Mitgliedstaaten stieg im Februar aufgrund der erhöhten Produktion in Saudi-Arabien sowie wegen zusätzlicher Förderungen in Angola, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Iran und Venezuela um 111 000 Barrel am Tag. Die OPEC förderte in dem Monat insgesamt rund 30 Millionen Barrel am Tag, das sind etwa 34 Prozent der weltweiten Förderung.

dpa

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