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Bei Opel 5000 Arbeiter an Abfindung interessiert

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- Bochum/Rüsselsheim - Beim Autobauer Opel interessieren sich mehr als 5000 Beschäftigte für die angebotenen Abfindungen. "Von heute an werden die Verträge unterschrieben", sagte der Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats, Klaus Franz. In den deutschen Opelwerken sollen 6500 Mitarbeiter freiwillig eine Abfindung annehmen. Die Frist für die Vertragsunterzeichnung 31. Januar könne aber kaum eingehalten werden.

Nach Worten des Leiters der Personalkommission, Lothar Marquardt, droht ein Skandal um die angebotenen hohen Abfindungen. "Altgediente Beschäftigte mit hohen Abfindungsansprüchen, die sich für ein freiwilliges Ausscheiden interessiert haben, sind von der Personalabteilung in Bochum vertröstet worden", sagte er. Hintergrund ist nach Auffassung des Betriebsrates ein zu geringes Budget dafür. Weitere Freiwillige würden von den Abteilungen im Werk keine Freigabe bekommen, weil sie gebraucht würden.

Gesamtbetriebsrat und Unternehmensspitze widersprachen dieser Darstellung. "Die Funktionsfähigkeit des Unternehmens muss gewährleistet bleiben", sagte der Sprecher in Rüsselsheim. So könnten nicht alle Mitarbeiter einer Abteilung das Unternehmen verlassen.

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