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Opel-Betriebsratschef Klaus Franz fürchtet: Das Management will weitere 2.000 Jobs abbauen.

Opel-Betriebsrat fürchtet um weitere 2.000 Jobs

Rüsselsheim - Der Opel-Betriebsrat befürchtet den zusätzlichen Abbau von 2.000 Jobs. Das erklärte Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz am Montag in Rüsselsheim.

Wie Franz befürchtet, gehen die Pläne des Opel-Managements über die bislang öffentlich bekanntgegebenen Zahlen hinaus. Im Dezember war bekannt geworden, dass das Management im Zuge der Opel-Sanierung europaweit rund 8.300 Stellen abbauen will. Franz kritisierte, obwohl zahlreiche Ingenieure in den kommenden Jahren in Altersteilzeit gingen und viele neue Projekte anstünden, seien keine Ersatzeinstellungen geplant.

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Dagegen sei der ursprünglich geplante Abbau von 35 Prozent der Managerstellen vom Tisch: “Im Gegenteil: es werden neue Führungskräfte eingestellt.“ Zudem wolle das Management sich finanziell nicht an der Sanierung des Unternehmens beteiligen, sondern sich Sonder-Boni bewilligen. Opel-Sprecher Ulrich Weber widersprach dem Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrats mit Blick auf den Personalabbau. Die bislang bekannten Zahlen hätten weiter Gültigkeit. Zu den Vorwürfen des Betriebsratschefs könne er im Detail nicht Stellung nehmen: “Wir wollen keine Verhandlungen in der Öffentlichkeit führen.“

DAPD

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