Opel-Betriebsrat: GM gibt ablehnende Haltung gegen Magna auf

Rüsselsheim - Im Tauziehen um Opel rückt der Mutterkonzern General Motors ( GM ) laut Betriebsrat von seiner ablehnenden Haltung gegen den Interessenten Magna ab.

“ GM erkennt, dass sie keine Entscheidung gegen die Bundes- und Landesregierungen sowie die Arbeitnehmer treffen können“, sagte der Opel- Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Bund, Länder und Gewerkschaften bevorzugen das Konzept des kanadisch-österreichischen Zulieferers Magna, weil es den Abbau von weniger Arbeitsplätzen vorsieht. Bislang hatte sich ein Teil des GM -Managements für den Finanzinvestor RHJI ausgesprochen, der Opel enger bei GM belassen würde.

Allerdings hatte der GM -Verwaltungsrat diese Position nicht bekräftigt und keine Empfehlung für einen der beiden Bieter ausgesprochen. “Das gibt Hoffnung“, sagte Franz. GM bewege sich von seiner harten Position weg. “Magna ist und bleibt der Favorit.“ Bei den strittigen Fragen wie Patentrechten und dem Zugang zum russischen Markt habe es in den Verhandlungen bereits eine Annäherung gegeben.

Der Betriebsratsvorsitzende erwartet daher in den seit Monaten andauernden Verhandlungen eine Einigung noch vor der Bundestagswahl. Am Dienstag sollten in Berlin die Gespräche zwischen GM , Bund und Ländern sowie den Interessenten weitergehen.

dpa

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