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Kompakter Athlet: Hinter der Opel-Studie GTC Paris verbirgt sich ein sportlicher Astra mit drei Türen.

Opel-Chef Reilly zufrieden mit Auftragseingang

Paris - Der Rüsselsheimer Autobauer Opel blickt zuversichtlich in die Zukunft. “Wir gehen in die Offensive und setzen unseren Wachstumsplan konsequent um“, sagte Konzernchef Nick Reilly.

Am Donnerstag zum Auftakt des Pariser Automobilsalons zeigte sich der Opel-Chef zufrieden mit der Entwicklung. Die Kundenreaktionen auf aktuelle Modelle wie Insignia, Astra oder Meriva zeigten, dass sich das Unternehmen auf dem richtigen Weg befinde.

Studie: Opel Astra GTC Paris

Studie: Opel Astra GTC Paris

Für den neuen fünftürigen Astra, der Ende vergangenen Jahres auf den Markt kam, lägen mehr als 200.000 Bestellungen vor, 20.000 mehr als ursprünglich für das Gesamtjahr geplant. Die Aufträge für den neuen Meriva beliefen sich auf 70.000. Auch hier sei das Jahresziel von 40.000 bis 50.000 Bestellungen bereits weit übertroffen.

Darüber hinaus will der Konzern in Zukunft in weitere Länder exportieren. Israel und Chile seien erst der Anfang, sagte Reilly. Geplant sei außerdem, das Elektro-Auto Ampera, das auf der Basis des Astra in den USA gebaut wird, ab 2011 zu verkaufen.

Opel-Betriebsratsvorsitzender Klaus Franz äußerte sich zufrieden mit dem Management von Konzernmutter General Motors. Die Amerikaner hätten begriffen, welchen Stellenwert deutsche Ingenieurskunst in der Welt habe, sagte Franz im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd.

Für den Buick Regal, die US-Version des Insignia, werde damit geworben, dass er in Deutschland hergestellt werde. Nach einer langen Phase der Unsicherheit gehe es bei Opel nun wieder um Produkte.

dapd

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