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Opel setzt jetzt für die Rettung des Unternehmens auf die Unterstützung durch die Bundesländer.

Opel setzt auf Bundesländer

Rüsselsheim - Der Autobauer Opel setzt nach dem Nein des Bundes auf Unterstützung aus den Ländern. Die Länder hatten am Donnerstag angekündigt, sich an den Kosten der Sanierung beteiligen zu wollen.

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Zunächst sollen aber keine neuen Anträge auf Bürgschaften gestellt werden. “Wir haben uns sehr über das Gesprächsangebot der Länder gefreut. In den Gesprächen müssen konkrete Hilfsmöglichkeiten besprochen werden“, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag in Rüsselsheim. Dabei müssten auch formale Fragen geklärt sein.

Nach der Absage des Bundes, Opel mit Bürgschaften zu helfen, hatte Firmenchef Nick Reilly die Finanzierungslücke auf 800 Millionen Euro beziffert. Er äußerte die Hoffnung, die Länder könnten für 25 bis 50 Prozent dieser Lücke bürgen. Thüringen hatte bereits angekündigt, seinen Beitrag von 27,8 Millionen auf etwa 68 Millionen Euro erhöhen zu wollen. Rheinland- Pfalz will eine Bürgschaft von bis zu 100 Millionen statt 62 Millionen Euro geben. Der Hersteller rechnet mit Sanierungskosten von 3,3 Milliarden Euro.

dpa

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