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Der GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster rechnet mit dem Wegfall von 3500 Opel-Jobs.

Opel-Chef Forster streicht 3500 Jobs

Berlin - Zur Rettung des von der Zahlungsunfähigkeit bedrohten deutschen Autobauers Opel ist nach Angaben des US- Mutterkonzerns General Motors (GM) neben Staatshilfen auch der Abbau von mindestens 3500 Arbeitsplätzen notwendig.

“Wir alle werden weitere Einkommenseinbußen verschmerzen müssen. Dazu kommt der Abbau von hoffentlich nicht mehr als 3500 Stellen“, sagte GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster der “Bild“-Zeitung (Mittwoch). Erneut sprach er sich für einen Einstieg des Staates bei Opel aus.

Inklusive der Jobs bei Zulieferern und Händlern stünden durch eine Insolvenz 300 000 Arbeitsplätze in Europa und bis zu 100 000 in Deutschland auf dem Spiel. Zur Rettung des Konzerns seien 3,3 Milliarden Euro Staatshilfen notwendig, so Forster weiter.

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dpa

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