Opposition rügt "krasse Fehler" bei HVB

- München - Die Landtags-Opposition hat die früheren Fusions-Pläne für HypoVereinsbank (HVB) und Landesbank scharf kritisiert. "Das hätte überhaupt nichts gebracht, nur ein höheres Risiko für beide Seiten", sagte Bayerns SPD-Fraktionschef Franz Maget.Die Fusion zu einer großen "Bayern-Bank" war ein Szenario, um die Übernahme der HVB durch die italienische Unicredit abzuwenden - scheiterte jedoch auch am Veto der Landesbank.

"Sie hat endlich erkannt, dass sie sich nicht von der Staatsregierung führen und vorführen lassen kann", sagte der Grünen-Wirtschaftsexperte Martin Runge. Maget nannte die Übernahme durch Unicredit "die beste Lösung unter allen schlechten". Er warf der Staatsregierung jedoch Versagen und "krasse Fehleinschätzungen" vor. Sie habe die HVB zu riskanten Immobiliengeschäften in Ostdeutschland gedrängt.Wiesheu sprach von "albernen und ungerechtfertigten Vorwürfen" und einem "Wahlkampfspektakel". Ihm sei nicht bekannt, dass die Opposition je mit den Verantwortlichen gesprochen habe, sagte er dieser Zeitung.

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