Oracle scheitert mit Kaufofferte für BEA

Redwood Shores - Der US-Softwarekonzern und SAP-Konkurrent hat seine Übernahmeofferte von 6,7 Milliarden Dollar für die amerikanische Unternehmenssoftwarefirma BEA Systems Inc. auslaufen lassen. Oracle hatte 17 Dollar je Aktie für BEA geboten.

Oracle gab das Auslaufen des eigenen Angebots am Sonntagabend in Redwood Shores (Kalifornien) bekannt. BEA hatte 21 Dollar je Aktie oder rund 8,2 Milliarden Dollar verlangt. Dies hatte Oracle als "unmöglich hohen Preis" abgelehnt.

Die BEA-Aktionäre sollten nicht davon ausgehen, dass Oracle zukünftig sein Angebot von 17 Dollar je Aktie erneuern werde, betonte das Unternehmen. Oracle habe den BEA-Verwaltungsrat aufgefordert,die Aktionäre über die Offerte von 17 Dollar je Aktie abstimmen zu lassen. Dies sei nicht geschehen.

Falls die BEA-Aktionäre unzufrieden mit dem Verhalten des Verwaltungsrates seien, müssten sie selbst angemessene Maßnahmen ergreifen. BEA-Großaktionär Carl Icahn hatte das Vorgehen des BEA-Aufsichtsgremiums scharf kritisiert. Die BEA-Aktien waren zum Wochenschluss um 5,9 Prozent auf 16,50 Dollar gefallen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Airbus feiert Erstflug des A330neo
Toulouse (dpa) - Premiere beim europäischen Flugzeugbauer Airbus: Der modernisierte Langstrecken-Jet A330neo ist zu seinem ersten Testflug gestartet.
Airbus feiert Erstflug des A330neo
Bericht: Einschnitte in der Siemens-Kraftwerksparte geplant
München (dpa) - Siemens plant nach einem Bericht des "Manager Magazins" harte Einschnitte in der Kraftwerkssparte Power & Gas. Nach internen Plänen sollten bis zu elf …
Bericht: Einschnitte in der Siemens-Kraftwerksparte geplant
Schließt Siemens weitere Standorte in Deutschland?
Siemens könnte einem Bericht zufolge weitere Standorte schließen - auch in Deutschland. Eine definitive Entscheidung sei allerdings noch nicht gefallen.
Schließt Siemens weitere Standorte in Deutschland?
Revolution bei dm: Ein Smartphone für jeden Verkäufer
Die Drogeriekette dm hat zuletzt mehr als zehn Milliarden Euro umgesetzt - und will nun Geld in ein Gimmick stecken, das auch den Kunden zugute kommt.
Revolution bei dm: Ein Smartphone für jeden Verkäufer

Kommentare