Fast geschafft

Osram-Deal: USA gibt grünes Licht - und China?

München - Der Übernahme der Lampensparte durch ein chinesisches Konsortium steht beinahe nichts mehr im Wege. Jetzt liegt es an China. Ob Osram die Sparte verkaufen darf?

Der Lichtkonzern Osram ist beim Verkauf seiner klassischen Lampensparte fast am Ziel. Ein Konzernsprecher bestätigte am Montag, dass die US-Regierung grünes Licht für das Geschäft gegeben hat. Nun stehe nur noch das Okay einer chinesischen Behörde aus, erklärte der Sprecher.

Die Zustimmung der Amerikaner galt nicht mehr als sicher, nachdem die zuständige Aufsichtsbehörde für ausländische Investitionen in den USA (CFIUS) mehrere Verkäufe verhindert hatte: So blockierte sie etwa den Verkauf der LED-Bauteilesparte des niederländischen Osram-Rivalen Philips und die Übernahme des deutschen Spezialmaschinenbauers Aixtron nach China. Auch die millionenschwere Übernahme des Halbleiterspezialisten Wolfspeed durch den deutschen Chipkonzern Infineon droht am Widerstand der US-Behörden zu scheitern.

Osram will seine Ledvance getaufte angestammte Lampensparte für mehr als 400 Millionen Euro an ein Konsortium um den chinesischen Investor MLS verkaufen. Den Abschluss des Geschäfts peilt Osram in diesem Geschäftsjahr an, das im September endet.

Im Dezember drehten die Eishockey-Profis vom EHC Red Bull München auf der Zugspitze Werbeaufnahmen für den Leuchtmittelhersteller Osram. Sehen Sie hier die beeindruckenden Bilder

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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