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Strahlende Gesichter bei Osram. Bei der früheren Siemens-Tochter läuft es derzeit gut. Foto: Armin Weigel

Osram legt im zweiten Quartal zu

München (dpa) - Der Lampenhersteller Osram blickt nach Zuwächsen zuversichtlicher in die Zukunft.

Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, das bei dem Münchner Konzern im Oktober begonnen hatte, habe der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr um gut 30 Prozent auf 151 Millionen Euro zugelegt. Dies teilte Osram mit.

Dabei profitierte die frühere Siemens-Tochter vor allem von der Euro-Schwäche, die Exportprodukte außerhalb der Eurozone für die Kunden günstiger macht.

Osram leidet seit Jahren darunter, dass das traditionelle Geschäft mit Glühbirnen und Leuchtstoffröhren immer schneller schrumpft. Der Technologiewandel zu Leuchtdioden (LED) und der Preisverfall setzen das Unternehmen zunehmend unter Druck.

Die Münchner beschäftigen heute noch rund 33 000 Mitarbeiter, haben aber bereits einen weiteren drastischen Stellenabbau angekündigt: Bis September 2017 sollen an den deutschen Standorten 1700 Arbeitsplätze gestrichen werden, im Ausland weitere 6100.

Der neue Osram-Vorstandschef Olaf Berlien will das Unternehmen mit einer neuen Strategie in die Zukunft führen. Einzelheiten dazu will er spätestens im Juni vorstellen.

Börseninfo Osram

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