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Osram bleibt München erhalten.

Trotz Börsengang: Osram soll in München bleiben

München - Auch nach dem für den Herbst geplanten Börsengang der Siemens-Lichttochter Osram soll deren Sitz in München bleiben. Nach Angaben der Firmen-Mutter Siemens werden die Licht-Experten weiter an der Isar zu Hause sein.

“Es gibt keinen Grund, den Firmensitz zu verändern, nur weil Osram an die Börse geht“, sagte Siemens-Finanzchef Joe Kaeser am Mittwoch in München anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen.

Einen Bericht der “Financial Times Deutschland“, wonach Siemens ein Emissionsvolumen von mehr als 3 Milliarden Euro anstrebt, kommentierte das Unternehmen nicht.

Siemens will die Mehrheit an der Lichttochter abgeben, allerdings langfristig Ankeraktionär bleiben. Zwischen Januar und März legte Osram beim Umsatz um zehn Prozent auf 1,257 Milliarden Euro zu. Die Vorbereitung des Börsengangs komme gut voran, sagte Kaeser. Der Auswahlprozess bei den begleitenden Investmentbanken sei allerdings noch nicht abgeschlossen.

dpa

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