+
Hermes will die Infrastruktur der Gruppe ausbauen, kundennahe Dienstleistungen verbessern und die Digitalisierung vorantreiben. Foto: Armin Weigel

Sorge wegen Fahrermangel

Paketdienst Hermes investiert kräftig

Hamburg (dpa) - Der zweitgrößte deutsche Paketdienst Hermes erwartet in den kommenden Jahren ein starkes Wachstum des Marktes und fährt deshalb seine Investitionen hoch.

Bis 2020 werde das Tochterunternehmen des Handels- und Dienstleistungskonzerns Otto Group rund 500 Millionen Euro zusätzlich investieren, kündigte Europa-Chefin Carole Walker in Hamburg an. Damit werde Hermes die Infrastruktur der Gruppe ausbauen, kundennahe Dienstleistungen verbessern und die Digitalisierung vorantreiben.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz um zwölf Prozent auf 3,1 Milliarden Euro und die Wachstumserwartungen für die kommenden Jahre sind noch höher. Als Bremse könnte sich jedoch nach Ansicht von Deutschland-Chef Frank Rausch der Arbeitsmarkt erweisen. Es seien kaum noch Paketfahrer zu finden.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

VW entlässt VW-Vorstand Heinz-Jakob Neußer
Nach dem Abgas-Skandal wurde der VW-Vorstand und ehemalige Entwicklungschef Heinz-Jakob Neußer beurlaubt. Nun soll ihm fristlos gekündigt werden.
VW entlässt VW-Vorstand Heinz-Jakob Neußer
Scholz würdigt Erfolg der Griechenland-Rettung
Es war eine Existenzkrise bis an den Rand der Staatspleite und des Rauswurfs aus der Eurozone: Acht Jahre hing Griechenland am Tropf internationaler Geldgeber. Und nun?
Scholz würdigt Erfolg der Griechenland-Rettung
Ernteausfälle wegen Dürre können auch Verbraucher treffen
Ein heißer und trockener Sommer liegt hinter den Landwirten in Norddeutschland. Die Ernte wird schlecht ausfallen. Das hat auch Folgen für die Verbraucher.
Ernteausfälle wegen Dürre können auch Verbraucher treffen
Neuwagenkäufer über 60: männlich, markentreu, mobil
Beim Autokauf sind Senioren konservativ. Sie informieren sich am liebsten beim Händler und dort beim selben Ansprechpartner. Dann geht es los - und zwar gerne im SUV …
Neuwagenkäufer über 60: männlich, markentreu, mobil

Kommentare