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Gegen die Bochumer Chefermittlerin Margrit Lichtinghagen wurden in den letzten Tagen schwerwiegende Vorwürfe erhoben. Diese sollen bis Anfang nächster Woche geklärt werden.

Panne im Fall Zumwinkel: Liechtenstein-Verfahren nach Köln

Düsseldorf - Nach der Justizpanne im Fall Zumwinkel sollen die Ermittlungsverfahren im Liechtenstein-Komplex an die Staatsanwaltschaft Köln übertragen werden. Die Chefermittlerin Margrit Lichtinghagen, gegen die in den letzten Tagen schwerwiegende Vorwürfe erhoben wurden, wird ebenfalls nach Köln wechseln.

Nach den Querelen um die Justizpanne im Fall Zumwinkel sollen die Ermittlungsverfahren im Liechtenstein-Komplex von Bochum an die Staatsanwaltschaft Köln übertragen werden. Das gab das nordrhein-westfälische Justizministerium am Freitag in Düsseldorf bekannt. Der Prozess gegen den wegen Steuerbetrugs angeklagten Ex- Postchef Klaus Zumwinkel werde aber noch in Bochum geführt.

Zusammen mit den Liechtenstein-Verfahren soll auch die Bochumer Chefermittlerin Margrit Lichtinghagen nach Köln wechseln. "Allerdings haben sich in den letzten Tagen schwerwiegende Vorwürfe gegen Frau Lichtinghagen ergeben, die bis Anfang nächster Woche geklärt werden müssen. Dann wird eine endgültige Entscheidung getroffen", heißt es in einer Mitteilung.

dpa

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