„Friederike“ wird zum Orkan: Erstes Todesopfer in Deutschland

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Parmalat erhält Millionen von Morgan Stanley

- Parma - Im milliardenschweren Betrugsskandal beim italienischen Lebensmittel-Konzern Parmalat hat sich das Unternehmen mit der US-Investmentbank Morgan Stanley auf einen Vergleich geeinigt. Um einen langwierigen Gerichtsprozess zu vermeiden, zahle Morgan Stanley 186 Millionen Dollar (155 Mio. Euro) an den Milch-Riesen, teilte die Bank mit.

Parmalat hatte nach seiner Pleite dutzende Geldinstitute beschuldigt, bei der Ausgabe von Unternehmensanleihen durch angebliche Falschmeldungen den Börsenkurs manipuliert und die Krise verschärft zu haben. "Wir sind sehr zufrieden mit dieser Lösung", zitierte die Zeitung "La Repubblica" den neuen Parmalat-Chef Enrico Bondi.Der Vergleich müsse noch von der italienischen Regierung gebilligt werden, hieß es. Die Mailänder Staatsanwaltschaft hatte wegen der umstrittenen Bondemissionen gegen die Deutsche Bank, Citigroup, UBS, Morgan Stanley und die Banca-Intesa-Tochter Nextra ermittelt. Die US-Bank betonte, man wolle dem Wiederaufbau bei Parmalat nicht im Wege stehen: "Wir setzen uns dafür ein, einem für die italienische Industrie äußerst wichtigen Konzern wieder auf die Füße zu helfen. Deshalb war es in beiderseitigem Interesse, diesen Vergleich zu erzielen", sagte Morgan-Stanley-Präsident David Walker.Parmalat hatte im Dezember 2003 Insolvenz angemeldet, nachdem sich ein Guthaben in Höhe von vier Milliarden Euro bei der Bank of America als gefälscht erwiesen hatte.

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