L'Oréal-Milliardärin Liliane Bettencourt ist gestorben

L'Oréal-Milliardärin Liliane Bettencourt ist gestorben

Telekom will Geprellte entschädigen

Payback-Betrug: Kunden bekommen Punkte zurück

München - Millionen Payback-Punkte wanderten unrechtmäßig in die Taschen von Telekom-Mitarbeitern. Jetzt sollen geprellte Kunden entschädigt werden.

40 Millionen Payback-Punkte, das sind 400.000 Euro. Um diese Summe haben Mitarbeiter der Telekom das Bonusprogramm Payback in den Vergangenen Jahren betrogen, unrechtmäßig Prämien oder Gutscheine als Gegenwert kassiert. Doch auch einigen Kunden dürften Punkte und Prämien entgangen sein, die ihnen eigentlich zugestanden hätten - im Falle eines Vertragsabschlusses mit der Telekom winken durchschnittlich 5000 Punkte, das sind immerhin 50 Euro. Diese Kunden wurden und werden von Payback und der Telekom entschädigt.

Wie ein Sprecher der Telekom gegenüber der Bild bestätigt, habe Payback bereits geprellten Kunden, die in den Jahren 2014 und 2015 Verträge abgeschlossen haben, die entgangenen Payback-Punkte nachträglich gutgeschrieben. Payback habe dazu auf Kundennachfragen reagiert: Bei Payback hatten sich Kunden gemeldet, die einen entsprechenden Gutschein eingelöst, aber nie Punkte erhalten hatten.

Laut einer Sprecherin seien die bekannten Fälle gelöst, sollten weitere auftreten, können sich die Kunden direkt über die Payback-Homepage melden. Es sei jedoch nicht zu erwarten, dass sich viele Kunden melden: In den meisten Fällen, in denen sich die Telekom-Mitarbeiter Punkte gutschreiben ließen, waren die Kunden keine Payback-Mitglieder. 

Rubriklistenbild: © dpa/dpaweb

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ermittler spüren 2433 Mindestlohn-Verstöße auf
Am Bau und im Gastgewerbe stoßen die Ermittler auf die meisten Mindestlohnverstöße. Am auffälligsten sind Erfurt, Magdeburg und Berlin. Aber reichen die Kontrollen aus?
Ermittler spüren 2433 Mindestlohn-Verstöße auf
Lufthansa will Langstrecke von Air Berlin nicht
Welche Teile von Air Berlin lassen sich retten? Die Gläubiger prüfen Vorschläge von Investoren für die insolvente Fluglinie. Ein konkretes Angebot ist inzwischen …
Lufthansa will Langstrecke von Air Berlin nicht
Thyssenkrupp-Stahlfusion bleibt umstritten
Die Pläne für eine Thyssenkrupp-Stahlfusion sorgen weiter für Zündstoff. Vor allem in der Belegschaft herrscht große Verunsicherung. Betriebsrat und IG Metall lehnen das …
Thyssenkrupp-Stahlfusion bleibt umstritten
WTO hebt Prognose für Wachstum des Welthandels deutlich an
Genf (dpa) - Der Welthandel wächst in diesem Jahr nach einer neuen Prognose der Welthandelsorganisation (WTO) fast dreimal so stark wie 2016 und deutlich stärker als …
WTO hebt Prognose für Wachstum des Welthandels deutlich an

Kommentare