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Einweg-Plastiktüten bei Penny sollen verschwinden.

Neuerung beim Discounter

Penny gibt seinen Kunden künftig Rabatt - unter einer Bedingung

Berlin - Im Kampf gegen Plastik macht der Discounter seinen Kunden ein Versprechen. Sie bekommen Rabatt, wenn sie eine bestimmte Bedingung erfüllen.

Der Discounter Penny belohnt seine Kunden künftig, wenn sie die hauseigene Recycling-Tüte zum Einkaufen mitbringen. Wer die "Permanenttragetasche" in der "Günter Kastenfrosch Sonderedition" dabei habe, bekommen einen Rabatt von zehn Cent, teilte die Penny-Mutter Rewe am Donnerstag mit. Den gleichen Betrag spende der Lebensmittelhändler an gemeinnützige Institutionen und Vereine.

Wie zuvor schon andere Einzelhändler schafft Penny derzeit die Plastiktüte ab. Seit Anfang Dezember würden keine neuen Tüten mehr bestellt, sondern nur noch Restbestände verkauft, erklärte das Unternehmen. In den kommenden Wochen ende dann der Plastiktütenverkauf in allen Filialen. Der genaue Zeitpunkt sei abhängig von den dort noch vorhandenen Vorräten.

62 Millionen Plastiktüten im Jahr seien Vergangenheit

Bislang habe Penny jährlich 62 Millionen Plastiktüten verkauft - "das ist nun Vergangenheit", erklärte Penny-Manager Stefan Magel. Stattdessen wollten die Kunden "gezielt ermuntert" werden, die umweltfreundliche "Permanenttragetasche" aus Recyclingmaterial zum "ständigen Begleiter" beim Einkaufen zu machen. 

Die zehn Cent Rabatt gibt es den Angaben zufolge bei jedem Einkauf. Auf Tabakwaren, "Verlagserzeugnisse" wie Bücher sowie Geschenk- und Guthabenkarten gibt es keinen Nachlass.

Forscher haben prognostiziert, dass es 2050 mehr Plastik als Fische im Meer geben wird, wenn nicht schnell zugunsten der Umwelt gehandelt wird.

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