Permira will Rodenstock weiterverkaufen

- München -­ Der Brillenhersteller Rodenstock wird wahrscheinlich schon im Januar von dem britischen Finanzinvestor Permira weiterverkauft. Der Verkaufspreis soll bei etwa 700 Millionen Euro liegen, bericht die "SZ". Permira war 2003 bei dem führenden deutschen Brillenhersteller mit 49 Prozent eingestiegen und hält derzeit 85 Prozent. Weitere zehn Prozent hält die Familie Rodenstock und fünf Prozent das Management.

Von der Firma Rodenstock selbst war keine Stellungnahme zu den Verkaufsverhandlungen zu erhalten. Permira bestätigte lediglich, dass ein Prüfungsprozess über einen Verkauf schon seit längerem laufe. Derzeit seien dem Vernehmen nach noch vier Finanzinvestoren als Bieter im Rennen.

Rodenstock, mit Verwaltungssitz in München, beschäftigt 4300 Mitarbeiter, davon 1800 in Deutschland. Das Unternehmen setzte im letzten Jahr 345 Millionen Euro um.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Italien stellt weitere Milliarden für Pleite-Banken bereit
Milliarden hat der italienische Staat bereits in marode Geldhäuser gesteckt. Die Europäische Zentralbank hat nun genug - und trifft eine wichtige Entscheidung. Ein Plan …
Italien stellt weitere Milliarden für Pleite-Banken bereit
Bericht: Bosch drohte mit Arbeitsstopp auf BER-Baustelle
Berlin (dpa) - Der Bosch-Konzern hat laut einem Bericht der "Bild am Sonntag" der BER-Flughafengesellschaft gedroht, die Zusammenarbeit zu beenden. In einem Brief vom …
Bericht: Bosch drohte mit Arbeitsstopp auf BER-Baustelle
Müllmänner in Griechenland streiken - Gesundheitsgefahren befürchtet
In Athen türmen sich die Müllberge, weil die Arbeiter streiken. Die Hitzewelle erhöht das Risiko für die Ausbreitung von Krankheiten, warnt das Gesundheitsministerium.
Müllmänner in Griechenland streiken - Gesundheitsgefahren befürchtet
Mit diesem Trick will Amazon das Rücksende-Problem lösen 
Online-Shopping wird immer beliebter, aber Rücksendungen werden zunehmend zum Problem. Amazon hat sich nun einen Trick überlegt, von dem auch Kunden in Deutschland …
Mit diesem Trick will Amazon das Rücksende-Problem lösen 

Kommentare