+
Philippe Varin, Chef von PSA Peugeot Citroen, am 09.02.2011 auf einer Pressekonferenz in Paris. Der größte französische Autobauer PSA Peugeot Citroën will angesichts der düsteren Marktsituation in Europa Tausende Stellen streichen.

Peugeot streicht Tausende Jobs

Paris - Der französische Autokonzern PSA Peugeot-Citroën streicht im Kampf gegen die roten Zahlen mehrere Tausend Arbeitsplätze und schließt eine Fabrik nahe Paris.

PSA reagiert damit auf den dramatischen Absatzeinbruch infolge der Schuldenkrise vor allem in Südeuropa, wo die Kleinwagen des Herstellers ihre Hauptmärkte haben. PSA kündigte die Pläne am Donnerstag in einer Pressemitteilung an. Der Konzern verliert seit Mitte 2011 rund 200 Millionen Euro pro Monat, wie PSA erklärte.

Im Einzelnen sollen das Werk in Aulnay nahe Paris mit 3.000 Mitarbeitern geschlossen werden, 1.800 Stellen werden im nordfranzösischen Rennes gestrichen und 3.600 in der Verwaltung. Die Gewerkschaften hatten bereits für Donnerstag zu Streiks und Protesten aufgerufen.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bundesregierung rechnet mit „Insolvenz und Grounding“ von Niki
Nach dem gescheiterten Verkauf der Air Berlin Tochter Niki an Lufhansa sucht die insolvente Airline einen neuen Käufer.
Bundesregierung rechnet mit „Insolvenz und Grounding“ von Niki
Umwelthilfe scheitert im Abgasskandal mit Klagen gegen KBA
Die Deutsche Umwelthilfe muss in ihrem Kampf gegen umweltschädliche Diesel eine juristische Schlappe hinnehmen. Das Verwaltungsgericht in Schleswig wies Klagen der …
Umwelthilfe scheitert im Abgasskandal mit Klagen gegen KBA
Niki: Verkauf an Lufthansa scheitert - Pleite droht
Die Vorbehalte der EU-Kommission wogen zu schwer: Die Lufthansa nimmt Abstand vom Kauf der österreichischen Niki. Lufthansa-Chef Spohr hatte zuvor betont, er habe einen …
Niki: Verkauf an Lufthansa scheitert - Pleite droht
Bald Urteil über letzte Klagen gegen Elbvertiefung
Leipzig (dpa) - Das Bundesverwaltungsgericht wird nächste Woche seine Entscheidung über die letzten vier Klagen gegen die Elbvertiefung verkünden.
Bald Urteil über letzte Klagen gegen Elbvertiefung

Kommentare