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Bereits bei der Zahlenvorlage hatte Pfeiffer das Angebot als "nicht attraktiv" bezeichnet. Foto: Pfeiffer Vacuum Pressebild

Kein strategishes Konzept

Pfeiffer Vacuum lehnt Busch-Übernahmeangebot endgültig ab

Aßlar (dpa) - Die Führung des Spezialpumpen-Herstellers Pfeiffer Vacuum hat sich klar gegen das Übernahmeangebot des Branchenrivalen Busch ausgesprochen.

Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen den Aktionären, das Angebot wegen der Ausgestaltung und der Höhe nicht anzunehmen, wie das im TecDax notierte Unternehmen aus Aßlar mitteilte. "Die Busch-Gruppe strebt die aktive Kontrolle von Pfeiffer Vacuum an, ohne eine marktübliche und angemessene Übernahmeprämie zu zahlen", sagte Vorstandschef Manfred Bender.

Die Offerte spiegele das Wertpotenzial von Pfeiffer nicht wider, es gebe bislang kein strategisches Konzept zur Zusammenarbeit. Der Vorstand prüfe daher andere Optionen. Bereits bei der Zahlenvorlage hatte Pfeiffer das Angebot als "nicht attraktiv" bezeichnet.

"Wir werden unsere erfolgreiche Strategie von organischem Wachstum in Märkten wie Asien und den USA verbunden mit strategischen Akquisitionen weiterführen", sagte Bender. "Darüber hinaus prüfen wir weitere Optionen, um unsere Aktionäre an der Wertentwicklung des Unternehmens angemessen zu beteiligen."

Die familiengeführte Busch-Gruppe aus Maulburg (Baden-Württemberg) hatte Mitte Februar ein Angebot von 96,20 Euro je Aktie gemacht, am Freitagabend schloss die Aktie im Xetra-Handel bei 101,70 Euro. Busch hatte zuvor knapp 30 Prozent gehalten und den Erfolg seiner Offerte nicht von einer bestimmten Annahmeschwelle abhängig gemacht. Ende vergangener Woche meldete Busch, die Schwelle von 30 Prozent der Stimmrechte überschritten zu haben.

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