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Philipp Rösler.

Rösler wünscht sich Euro-Verbleib Griechenlands

Berlin - FDP-Chef Philipp Rösler sieht die Erfüllung der Sparauflagen als Voraussetzung für die Euro-Mitgliedschaft Athens und lehnt deutlich mehr Zeit dafür ab.

 „Ein Verbleiben Griechenlands in der Eurozone wäre wünschenswert“, sagte der Wirtschaftsminister am Sonntag im Sommerinterview des ZDF. „Aber es kommt darauf an, dass die zugesagten Reformvereinbarungen eingehalten werden.“ Daran hingen die Akzeptanz nach innen, aber auch die Glaubwürdigkeit der Euro-Stabilitätsunion nach außen. Forderungen Griechenlands nach einem halben Jahr oder zwei Jahren mehr Zeit seien „nicht machbar“. Zeit bedeute immer auch Geld, was es ohne Gegenleistung nicht gebe.

Rösler betonte, der Troika-Bericht der internationalen Geldgeber solle abgewartet werden. Zu Kritik an seiner umstrittenen Äußerung, ein möglicher Euro-Austritt Griechenlands habe Schrecken verloren, sagte er: „Die Frage, ob Investoren nach Griechenland gehen oder nicht, hängt nicht davon ab, was der deutsche Wirtschaftsminister sagt, sondern wie die Reformen in Griechenland vorankommen.“ Der Vizekanzler verwies zugleich darauf, dass die Eurozone mit den bestehenden Rettungsschirmen heute viel stabiler dastehe als 2010.

dpa

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