Phishing: Passwort-Diebe geben nicht auf

- Die Flut an sogenannten Phishing-E-Mails, mit denen Betrüger die Zugangsdaten zu Online-Konten ergaunern wollen, ebbt nicht ab. Tausende Internet-Nutzer finden nach wie vor jeden Tag gefälschte Anschreiben in ihrem Postfach, in denen sie scheinbar im Namen ihrer Bank aufgefordert werden, eine Webseite zu besuchen und dort geheime Passwörter preiszugeben.

Doch während erfahrene Surfer solche Mails sofort im Papierkorb versenken, fallen Anfänger häufig auf die teilweise täuschend echten Postsendungen herein: Die Zahl der Phishing-Opfer erhöhte sich im ersten Halbjahr 2006 laut dem Verband Bitkom um 50 Prozent. Besonders aufpassen müssen derzeit Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken. Denn standen in den vergangenen Monaten vor allem die Postbank, Deutsche Bank oder die Sparkassen im Visier der osteuropäischen und asiatischen Phishing- Banden, sind es momentan die Genossenschaftsbanken.

"Fakt ist, dass gerade eine Welle von solchen E-Mails über uns hereinbricht", sagte ein Sprecher des Bundesverbands der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken unserer Zeitung. Trotz der Bedrohung durch die Passwort-Angler ist Internet-Banking sicher -vorausgesetzt, die Nutzer beachten einige Regeln. Die wichtigste: "Machen Sie niemals -weder telefonisch noch per E-Mail -Angaben über Ihre Zugangsdaten zum Online- Banking wie PIN, TAN oder Kontonummer", schreibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik auf seiner Webseite. Kreditinstitute würden solche Daten niemals einfordern, weswegen Nutzer entsprechende E-Mails ignorieren sollten.

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