Pierer wehrt sich gegen Schadenersatzforderungen von Siemens

München - Der frühere Siemens-Chef Heinrich von Pierer will die angekündigten Schadenersatzforderungen des Elektrokonzerns nicht hinnehmen.

"Herr von Pierer nimmt die Entscheidung des Aufsichtsrates mit großer Betroffenheit und mit Bedauern zur Kenntnis. Selbstverständlich wird er sich gegen die gegen ihn erhobenen Vorwürfe und Forderungen zur Wehr setzen", sagte Pierers für Pressefragen zuständiger Anwalt Winfried Seibert am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in München.

Zuvor hatte der Konzern bekanntgegeben, dass er wegen des milliardenschweren Schmiergeld-Skandals Schadenersatz von dem früheren Vorstandschef und weiteren Mitgliedern des ehemaligen Zentralvorstandes verlangen wird. Auch auf eine entsprechende Schadenersatzklage stellt sich Seibert bereits ein. "Ich sehe gar nicht, dass die daran vorbeikommen", sagte der Anwalt.

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