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In dem Tarifstreit geht es um die Vergütung und die Arbeitszeiten der rund 4.500 Piloten im Passagiergeschäft, bei der Frachttochter Lufthansa Cargo und bei Germanwings

Piloten bei Lufthansa drohen mit Warnstreiks

Frankfurt/Main - Bei der Lufthansa stehen möglicherweise erste Warnstreiks ins Haus. Derzeit liefen die Vorbereitungen für die Urabstimmung.

Bei der Lufthansa stehen möglicherweise erste Warnstreiks ins Haus. Das sagte der Sprecher der Vereinigung Cockpit, Jörg Handwerg, am Donnerstag der Nachrichtenagentur DAPD. Ein Streik sei zwar erst nach Abschluss der im Lauf der kommenden Woche beginnenden und vermutlich vier Wochen dauernden Urabstimmung möglich. Warnstreiks könne es aber schon vorher geben, betonte er.

In dem Tarifstreit geht es um die Vergütung und die Arbeitszeiten der rund 4.500 Piloten im Passagiergeschäft, bei der Frachttochter Lufthansa Cargo und bei Germanwings. Die Vereinigung Cockpit ist laut Handwerg weiterhin bereit, über eine Nullrunde nachzudenken, wenn die Lufthansa belastbare Zusagen über Arbeitsplatzsicherheit und Perspektiven mache.

Es habe habe zu keiner Zeit ein Angebot seitens der Lufthansa gegeben. “Es ist unser Bestreben, die Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten und nicht die Ausflaggung der eigenen Arbeitsplätze mitzufinanzieren“, betonte Handwerg. Die Pilotenvereinigung hatte die Tarifverhandlungen kurz vor Weihnachten für gescheitert erklärt.

AP

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