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Flugausfälle

Piloten-Streik: München und Nürnberg stark betroffen

München - In Bayern hat der Streik der Lufthansa-Piloten begonnen. Am Flughafen München werden am Mittwoch 129 Starts und 143 Landungen der Fluggesellschaft abgesagt, wie der Flughafen mitteilte.

Die Passagiere haben sich fast schon daran gewöhnt: Wegen des neuen Streiks der Lufthansa-Piloten sind am Mittwoch auch am Münchner Flughafen hunderte Flüge ausgefallen. Zum Chaos kam es nach Angaben einer Unternehmenssprecherin auch bei diesem Ausstand nicht, die meisten Passagiere seien wie schon bei vorangegangenen Streiks vorab über die Ausfälle informiert gewesen und erst gar nicht zum Flughafen gekommen. „Wir haben ganz normalen Betrieb, es gibt keine Warteschlangen“, sagte die Sprecherin.

Insgesamt strich die größte deutsche Fluggesellschaft in München etwa die Hälfte der rund 600 eigentlich in München geplanten Starts und Landungen, in Nürnberg wurde mit dem Ausfall von je neun Starts und Landungen gerechnet. Die Lufthansa informiert ihre Passagiere in solchen Fällen per Mail oder SMS vorab und bietet ihnen an, die Flüge kostenlos zu stornieren, umzubuchen oder auf die Bahn umzusteigen.

Streik wegen erneut geplatzten Tarifgesprächen

Von den Absagen betroffen sollten insgesamt rund 80 000 Passagiere sein, die vor allem über die Drehkreuze München und Frankfurt reisen wollten. Am Donnerstag werden der Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) zufolge Langstrecken- und Frachtflüge bestreikt. Hintergrund ist das erneute Scheitern der Tarifgespräche zwischen Unternehmen und VC in der vergangenen Woche.

Hintergrund ist das erneute Scheitern der Tarifgespräche zwischen dem Unternehmen und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC). Lufthansa hatte nach eigenen Angaben ein verbessertes Angebot zur Übergangsversorgung bis zur Rente der rund 5400 Piloten, die nach dem Konzerntarifvertrag bezahlt werden, vorgelegt. Die Gewerkschaft sieht ihre Forderungen indes nicht erfüllt und verlangt, dass auch künftige Piloten in den Genuss von unternehmensfinanzierten Frührenten kommen sollen.

dpa

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