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Eine Tasse schwarzer Kaffee steht auf Kaffeebohnen.

Einbußen von 40 Prozent möglich

Pilzbefall: Kaffee-Notstand in Guatemala

Guatemala-Stadt - 70 Prozent der Kaffee-Anbauflächen in Guatemala sind von Pilz befallen. Bei der Ernte drohen Einbußen von 40 Prozent. Deshalb wurde nun der Kaffee-Notstand ausgerufen.

Kaffee-Krise in Guatemala: 70 Prozent der Anbauflächen des mittelamerikanischen Landes sind von Pilz befallen. Präsident Otto Molina Perez rief am Freitag den Kaffee-Notstand aus und gab damit umgerechnet 10,5 Millionen Euro staatliche Hilfe für Kaffeeanbauer frei.

„Wenn wir die notwendigen Maßnahmen nicht ergreifen, könnte unsere (Kaffee-) Produktion 2013-2014 um 40 Prozent zurückgehen“, sagte Molina. Der Pilz - Kaffeerost - hat sich auch in anderen mittelamerikanischen Ländern wie El Salvador, Honduras, Panama und Costa Rica ausgebreitet, die zum Teil ähnliche Maßnahmen wie nun Guatemala ergriffen. In Mexiko wurde der Pilz entdeckt, hat nach Angaben der Behörden noch nicht die Kaffeepflanzen geschädigt.

Kaffee: Die fünf wichtigsten Studien

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Molina sagte, die Nothilfe ermögliche es 60.0000 Kleinbauern, Pestizide zu kaufen. Zudem könnten sie unterrichtet werden, wie die Ausbreitung des Rosts verhindert werden könne. Betroffen sind nach Angaben der Vereinigung guatemaltekischer Kaffeeproduzenten 193.000 Hektar der 270.000 Hektar Anbauflächen.

AP

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