dm plant in Bayern zehn neue Filialen

- München - Zehn neue Filialen will der Drogeriemarkt dm im nächsten Jahr in Bayern eröffnen. Geplant sind neue Standorte in Augsburg, Mainburg, Straubing, Karlsfeld, Neufahrn, Oberschleißheim, Putzbrunn, Bamberg, Schwandorf und München-Giesing. Das teilte der Konzern gestern in München mit.

Die Bilanz des Geschäftsjahres 2005/2006 fiel rundum positiv aus: Der Umsatz der zweitgrößten deutschen Drogeriemarktkette ist im vergangenen Jahr zweistellig gewachsen. Die Erlöse stiegen in Deutschland um 11,5 Prozent auf fast 2,7 Milliarden Euro. "Was die Bilanz in Bayern betrifft", erläuterte dm-Sprecherin Gerlinde Sulzmaier, "so konnte die bundesweite Umsatzsteigerung sogar noch übertroffen werden." In Bayern wurde gegenüber dem Vorjahr eine Zuwachs von 11,94 Prozent verzeichnet.

Dementsprechend stiegen auch die Zahlen der Mitarbeiter und Auszubildenden in Bayern. Unter anderem in sechs neuen Filialen wurden im Vergleich zum Vorjahr 264 neue Arbeitsplätze geschaffen, 56 davon waren Ausbildungsplätze. Den Grund für diesen Zuwachs sieht Sulzmaier in der steigenden Zufriedenheit der Kunden. Im "Kundenmonitor Deutschland" habe die Drogeriemarktkette die Bestnote aller Handelsunternehmen erhalten. Trotz der nahenden Mehrwertsteuererhöhung im nächsten Jahr sollen die Preise kommendes Jahr stabil bleiben. "Wir wollen weiterhin der günstigste Drogeriemarkt bleiben", sagte Vize- Geschäftsführer Erich Harsch selbstbewusst.

Den Mitarbeitern der Drogerie-Kette kommt das Umsatzplus ebenfalls zugute. Neben der übertariflichen Bezahlung verteilte der Konzern nun schon im zweiten Jahr Einkaufsgutscheine im Wert von 500 Euro an seine Mitarbeiter. "Unsere Angestellten werden damit am Unternehmenszuwachs beteiligt", so Sulzmaier. Die dm-Kette folgt in ihrer Unternehmensführung antroposophischen Grundsätzen. Statt Kontrollen stehen in der Personalführung Freiraum, Eigenverantwortung und Kreativität im Vordergrund, wie es hieß.

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