dm plant 78 neue Filialen in Deutschland

- München - Die Drogeriekette dm wächst weiter rasant. Im Geschäftsjahr 2003/2004, das am 30. September endete, wurde der Umsatz um 7,5 Prozent auf 3,08 Milliarden Euro gesteigert. Mehr als zwei Drittel davon verdient dm in Deutschland. Nach dem Marktführer Schlecker ist dm damit die zweitgrößte Drogeriekette in der Bundesrepublik. Im Vergleich der Bundesländer wachse dm in Bayern am stärksten, so die dm-Geschäftsführerin für Südbayern, Gerlinde Sulzmaier, in München. Der Umsatz in den Filialen im Freistaat legte um ganze 13 Prozent zu - die Kette hat hier 130 Drogeriemärkte.

<P>Im vorangegangenen Geschäftsjahr waren es noch 117. Auch die Zahl der Mitarbeiter ist um etwa 100 auf 1919 bayernweit gestiegen, darunter sind 163 Auszubildende. In ganz Deutschland hat dm in 702 Filialen 811 neue Stellen geschaffen und beschäftigt derzeit 13 568 Mitarbeiter. Laut der Zeitschrift "Wirtschaftswoche" gehörte dm 2003 zu den zehn deutschen Unternehmen, die am meisten Arbeitsplätze geschaffen haben.</P><P>Für das laufende Geschäftsjahr kündigte Sulzmaier die Eröffnung von 78 neuen Filialen in ganz Deutschland an. In München soll das bestehende Netz von 26 Märkten um drei neue Standorte ergänzt werden. Die Kette strebt damit weiterhin ein deutliches Wachstum beim Umsatz und der Mitarbeiterzahl an. Laut Sulzmaier peilt der Konzern dauerhaft eine Umsatzrendite von einem Prozent an.</P><P>Diesen Wachstumskurs will dm aber aus eigener Kraft fortsetzen. "Wir sind ein Fan von organischem Wachstum", so Sulzmaier. Die Drogeriekette Rossmann hatte kürzlich den Konkurrenten kd übernommen. Eine ähnliche Strategie schloss Sulzmaier für dm aus.</P>

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