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Roboter der Firma Kuka.

Roboterbauer

Politik sucht Alternativen für Übernahme von Kuka durch Chinesen

Berlin/Augsburg - Die Bundesregierung sucht nach einer europäischen Alternative zu einer Übernahme des Roboterbauers Kuka durch den chinesischen Konzern Midea.

Wie das „Handelsblatt“ und die „Süddeutsche Zeitung“ am Mittwoch aus Regierungskreisen berichteten, wollen Kanzleramt, Auswärtiges Amt und Wirtschaftsministerium dazu ein Konsortium schmieden, das Midea zuvorkommt. Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums wollte die Berichte nicht kommentieren.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte am Dienstag in Berlin gesagt, er fände es angemessen, wenn es aus Deutschland oder Europa ein alternatives Angebot gäbe. Er habe in den vergangenen Tagen und und Wochen eine Reihe von Gesprächen geführt, um eine solche Möglichkeit zu befördern. Gabriel warnte aber zugleich vor einem „Chinesen-Bashing“. Auch Deutschland investiere in China in einem erheblichen Umfang.

Wie die Zeitungen berichteten, wäre es aus Sicht der Bundesregierung wünschenswert, wenn Unternehmen wie Siemens oder ABB Interesse an Kuka bekundeten. Bei ABB hieß es, man äußere sich nicht zu diesen Spekulationen. Aus dem Siemens-Umfeld war den Berichten zufolge zu hören, dass die Münchener derzeit kein Interesse an Kuka haben. Auslöser für die Überlegungen der Politik sei die Sorge, die Chinesen könnten bei Kuka Know-how absaugen. Bereits am Montag hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, Kuka solle nach dem Willen der europäischen und der Berliner Politik nicht in chinesische Hände gehen.

dpa

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