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Porsche gibt gutes Debüt: Größter deutscher Börsengang seit der Telekom

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Von: Lisa Mayerhofer

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Der Sportwagenbauer Porsche hat trotz des widrigen Umfelds ein starkes Börsendebüt hingelegt. Zum Handelsbeginn am Donnerstag startete die Aktie mit 84 Euro.

Frankfurt – Nach jahrelangen Spekulationen und monatelanger Prüfung gibt der Sportwagenbauer Porsche am Donnerstag sein Börsendebüt. Trotz angespannter Finanzmärkte gelingt den Stuttgartern damit der größte deutsche Börsengang seit der Telekom im Jahr 1996. Zum Börsendebüt starten die Vorzugsaktien der Volkswagen-Tochter mit 84 Euro auf den Kurszetteln.

Porsches Börsengang bringt Volkswagen 9,4 Milliarden Euro

Am späten Mittwochabend wurde außerdem bekannt, dass die Erstnotiz an der Frankfurter Börse knapp 9,4 Milliarden Euro in die Kassen des Mutterkonzerns Volkswagen spülen wird. Der Ausgabepreis je Vorzugsaktie wurde am Mittwoch mit 82,50 Euro festgelegt und lag damit am oberen Ende der vorab ausgegebenen Spanne von 76,50 bis 82,50 Euro je Wertpapier. Damit war angesichts der hohen Nachfrage vonseiten der Anleger bereits gerechnet worden. Insgesamt werden knapp 114 Millionen Vorzugsaktien platziert. Darin enthalten sind rund 15 Millionen Aktien für Mehrzuteilungen.

Die Kursglocke steht zum Börsengang von Porsche auf dem Parkett des Handelssaals bereit.
Die Kursglocke steht zum Börsengang von Porsche auf dem Parkett des Handelssaals bereit. © Boris Roessler/dpa

„Wir freuen uns sehr, dass wir einen erfolgreichen Börsengang der Porsche AG durchführen konnten“, sagte VW-Finanzchef Arno Antlitz. Die hohe Nachfrage zeige das Vertrauen der Investoren in Porsche. Der Sportwagenbauer profitiere nun von mehr Agilität und unternehmerischer Eigenständigkeit. Volkswagen verschafften die Erlöse aus dem Börsengang mehr finanzielle Flexibilität bei der Transformation Richtung Elektromobilität und Digitalisierung. (lma/dpa)

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