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Porsche-Chef Wiedeking attackiert VW-Betriebsrat

Hamburg - Der Porsche-Vorstandsvorsitzende Wendelin Wiedeking hat den Haustarifvertrag bei Volkswagen infrage gestellt. Sollte Porsche eines Tages eine Mehrheitsbeteiligung an Volkswagen halten, könnte das dazu führen, dass das eine oder andere bei VW überdacht werden müsse.

Im Zusammenspiel zwischen Management und Betriebsrat müssten klare Regeln gelten, wie Wiedeking der "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe) weiter sagte. Wiedeking lässt wenig Zweifel daran, dass Porsche seine Position bei VW ausbauen will. "Wir halten noch weitere Optionen auf VW-Aktien, werden aber zunächst die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zum VW-Gesetz abwarten", sagte er. "Danach werden wir entscheiden, ob wir die Optionen ziehen oder nicht."

Solange das VW-Gesetz gilt, ist Porsches Stimmrechtsanteil auf 20 Prozent begrenzt. Der EuGH urteilt voraussichtlich bis Ende des Jahres, ob die Regelung gegen EU-Recht verstößt.

Der VW-Betriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh hatte bereits am Donnerstag die Kritik von Wiedeking an Haustarifvertrag und Mitbestimmung bei VW zurückgewiesen. Volkswagen sei bei Absatz, Umsatz und Ergebnis auf dem richtigen Weg, sagte Osterloh. Das sei auch ein Ergebnis des Tarifabschlusses 2006, bei dem die Arbeitnehmer Arbeitszeiterhöhung ohne vollen Lohnausgleich akzeptiert hätten.

Gleichzeitig treibe VW-Chef Martin Winterkorn die Modellpolitik des Konzerns massiv voran. "Insofern verstehe ich nicht, warum der Vorstandsvorsitzende von Porsche die erfolgreiche Arbeit von Dr. Winterkorn und seinen Vorstandskollegen diskreditiert, indem er suggeriert, bei Volkswagen halte sich der Vorstand heilige Kühe", sagte Osterloh.

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