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Porsche-Chef feiert Alternative zum E-Auto: „Das wird ein Milliardenmarkt“

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Von: David Frey

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Porsche-Chef Oliver Blume.
Porsche-Chef Oliver Blume sieht die Luxus-Automarke mittels innovativer Ideen und Investitionen auch in der Zukunft gut aufgestellt. © dpa/IMAGO/BW24 Collage

Porsche befindet sich trotz der Chipkrise weiter im Aufschwung. CEO Oliver Blume sieht besonders großes Potenzial in einem alternativen Antrieb.

Stuttgart - Der Sportwagenhersteller Porsche verfolgt bereits seit geraumer Zeit die Strategie, auf E-Autos zu setzen. Damit erzielt der Autobauer aus Stuttgart enorme Erfolge. So überrascht der Boom des Taycan selbst Porsche-Boss Oliver Blume - mit etwa 40.000 verkauften Exemplaren des vollelektrischen Modells in 2021 erzielte man eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Darüber berichtet BW24.

Bemerkenswert auch die Zahlen aus dem dritten Quartal 2021: Erstmals verkaufte der Sportwagenhersteller über eine Zeitspanne von drei Monaten mit 28.640 Taycan-Modellen mehr als von seinem Ikonenmodell Porsche 911, berichtete das Handelsblatt. Porsche-CEO Oliver Blume erkannte in dieser Entwicklung auf dem Auto-Gipfel 2021 eine Bestätigung des eingeschlagenen Wegs, viele Ressourcen für den Ausbau der E-Mobilität zu verwenden. „50 Prozent der Taycan-Fahrer sind Neukunden“, so der 53-Jährige.

Anmerkung der Redaktion

Dieser Text erschien erstmals am 10.03.2022. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Porsche setzt auf innovative Ideen und investiert in eigenen E-Fuel-Antrieb

Inzwischen machen E-Modelle bei Porsche 40 Prozent des Absatzes aus. Bis 2030 sollen 80 Prozent aller verkauften Fahrzeuge rein elektrisch oder hybridisiert sein.

Oliver Blume blickt der Zukunft optimistisch entgegen und ist überzeugt, dass der positive Trend mittels innovativer Ideen und Investitionen beibehalten werden kann. Unter anderem entwickelt Porsche einen E-Fuel-Antrieb, der laut Bill Gates der reinen E-Mobilität sogar überlegen sein kann.

Porsche nimmt Pionier-Funktion im VW-Konzern ein

Außerdem stecken die Zuffenhausener insgesamt mehr als eine Milliarde Euro in Nachhaltigkeitsprojekte, um neue erneuerbare Energiequellen zu erschließen. Beispielsweise will Porsche in einer einzigartigen Fabrik in Chile aus Windenergie künstlichen Sprit herstellen, um auch seine Verbrenner-Modelle klimafreundlich zu befeuern. „Das wird ein Milliardenmarkt“, zeigte sich Blume überzeugt. Der erste synthetische Kraftstoff soll noch 2022 im Rennsport eingesetzt werden.

Was Blume außerdem zuversichtlich stimmt, ist die Pionier-Funktion von Porsche innerhalb des VW-Konzerns. „Vorteil im Premiumsegment ist, dass die Kunden bereit sind, mehr Geld für Innovation in die Hände zu nehmen“, so der CEO.

So würden Kunden beispielsweise beim Kauf eines Porsche Taycan das integrierte 800-Volt-System schätzen, über das ein schnelleres Aufladen der Batterie ermöglicht wird. Und das Luxus-Paket im E-Bereich wird ständig erweitert: Porsche baut derzeit Ladeparks mitten in den Alpen, in denen der Kunde auf dem Weg nach Italien oder Österreich seinen Wagen an einer exklusiven Ladesäule aufladen und währenddessen im Café oder in einer Lounge verweilen kann. *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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