Porsche legt Pflichtangebot für VW vor

Übernahmeangebot: - Stuttgart/Hannover - Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche hat sein Pflichtangebot an die Aktionäre von Volkswagen vorgelegt. Der Preis je Stammaktie liege wie angekündigt bei 100,92 Euro, teilte das Unternehmen in Stuttgart mit.

Das Angebot für Vorzugsaktien liegt mit 65,54 Euro leicht über der ursprünglich genannten Marke von 65,45 Euro. Die Annahmefrist läuft vom 30. April bis zum 29. Mai. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat die Angebotsunterlage geprüft und genehmigt.

Nachdem Porsche Ende März mehr als 30 Prozent der VW-Aktien erworben hatte, war der Sportwagenbauer verpflichtet, den VW- Aktionären ein Übernahmeangebot zu machen. Branchenexperten erwarten, dass die Aktionäre die Offerte nicht annehmen werden, weil sie deutlich unter dem aktuellen VW-Kurs liegt. Am Montagmorgen standen Stammaktien 0,46 Prozent im Plus bei 111,99 Euro, die Vorzüge gewannen 0,13 Prozent auf 75,00 Euro.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Einstellung des Prozesses gegen Schlecker-Wirtschaftsprüfer
Stuttgart (dpa) - Der Prozess gegen zwei frühere Wirtschaftsprüfer der pleitegegangenen Drogeriemarkt-Kette Schlecker ist vorbei. Anklage und Verteidigung verständigten …
Einstellung des Prozesses gegen Schlecker-Wirtschaftsprüfer
Deutsche Wirtschaft wächst ungebrochen kräftig weiter
Der Aufschwung in Deutschland gewinnt an Tempo und Breite. Können Unsicherheiten durch den Brexit und die US-Handelspolitik eine der längsten Wachstumsperioden gefährden?
Deutsche Wirtschaft wächst ungebrochen kräftig weiter
Bauboom in Deutschland geht ungebrochen weiter
Im vergangenen Jahr wurden hierzulande so viele Wohnungen errichtet wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Aber das reicht nicht, um den Bedarf zu decken - auch, weil es …
Bauboom in Deutschland geht ungebrochen weiter
Auch München will Einwegbechern den Kampf ansagen
Der morgendliche "Coffee to go" vieler Menschen sorgt für immer größere Müllberge. Bundesweit landen jährlich fast drei Milliarden Pappbecher und Deckel in der Tonne. …
Auch München will Einwegbechern den Kampf ansagen

Kommentare