Porsche macht leichtes Umsatzplus

- Stuttgart - Der Sportwagenhersteller Porsche hat in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2006/2007 vor allem wegen schwächelnder Absätze in den USA nur leicht zugelegt. Der US-Markt ist nach den Worten von Porsche-Chef Wendelin Wiedeking für den deutschen Sportwagenbauer schwierig geworden.

Wie Wiedeking in Stuttgart erklärte, nahm der Absatz von Porsche-Fahrzeugen in den USA in den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2006/2007 bis Ende November um 17,6 Prozent auf 9310 Fahrzeuge ab. Zwischen August und Ende November seien dann die Erlöse um 0,7 Prozent auf 2,05 Milliarden Euro gestiegen.

Das teilte das Unternehmen in Stuttgart mit. Der Absatz legte um 0,4 Prozent auf 25 850 Fahrzeuge zu. Für den Rest des Geschäftsjahres gab sich das Unternehmen "gedämpft zuversichtlich". Bis zur Einführung des neuen Panamera 2009 stehe die Konsolidierung auf hohem Niveau im Fokus. Lebhaften Zuwächsen beim Boxster und Cayman (plus 53,7 Prozent) stand ein Absatzrückgang um knapp ein Drittel beim Cayenne auf 7740 Fahrzeuge gegenüber.

Das Modell soll im Februar 2007 in einer überarbeiteten Version auf den Markt kommen. Der 911er-Absatz stieg um 8,5 Prozent auf 10 350 Wagen. Wiedeking kündigte an, das Vorsteuer-Ergebnis des Vorjahres von 2,1 Milliarden Euro werde sich 2006/2007 aber "in dieser Höhe nicht halten lassen". Allerdings solle 2006/2007 das hohe Absatzniveau des Vorjahres von 96 794 Fahrzeugen wieder erreicht werden.

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