Nach Messer-Mord in Neuhausen: Polizei sucht diese zwei Männer

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Wegen Porsche: Streit zwischen CDU -Landesverbänden

Stuttgart - Der Machtkampf zwischen Porsche und Volkswagen sorgt nun auch für Streit zwischen der baden-württembergischen und der niedersächsischen CDU .

Der Stuttgarter CDU-Fraktionschef Stefan Mappus griff den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff scharf an. Mappus erklärte am Freitag in Stuttgart: “Wir lehnen eindeutige politische Interventionen wie die des Landes Niedersachsen ab.“ Es könne nicht sein, dass ein Bundesland, das aufgrund eines ordnungspolitischen Sündenfalls an einem Unternehmen beteiligt sei, und das man jahrzehntelang mit dem Länderfinanzausgleich gepäppelt habe, nun versuche, die Entscheidung über die zukünftige Konzernstruktur zu beeinflussen.

Niedersachsen ist nach Porsche zweitgrößter Aktionär bei Volkswagen. Wulff hatte sich in den vergangenen Tagen immer wieder für eine Übernahme des Sportwagenbauers durch Volkswagen stark gemacht.

Der Vorsitzende der CDU -Landesgruppe Baden-Württemberg im Bundestag , Georg Brunnhuber , fordert alle Beteiligten auf, eine baldige Entscheidung zu treffen. “Wir Baden-Württemberger wollen, dass Porsche in seiner Einmaligkeit in Deutschland ein selbstständiges Unternehmen mit Sitz in Stuttgart bleibt.“ Dazu würde das Engagement aus Katar beitragen, ohne dass VW irgendwelche Nachteile hätte. “Es wäre deshalb gut, wenn die niedersächsische Landesregierung und VW dieses Investment unterstützen und nicht weiter blockieren würden.“

Wiedeking könnte 100 Millionen Abfindung kassieren

Unterdessen gehen die Spekulationen über die Zukunft von Porsche-Chef Wendelin Wiedeking weiter. Laut “Süddeutscher Zeitung“ könnte der 56-Jährige eine Abfindung von mehr als 100 Millionen Euro bekommen, wenn er den Vorstandsposten vorzeitig räumen müsste. Das wäre die höchste Zahlung, die es je in Deutschland gegeben habe.

Wiedeking hatte allerdings erst am Donnerstagabend betont: “Ich bin ein glücklicher Vorstandschef und fühle mich in dieser Rolle pudelwohl“. Er habe einen Vertrag bis 2012, sei verantwortlich für das Unternehmen und nehme diese Verantwortung wahr. Bei der Tagung des Porsche-Aufsichtsrats am kommenden Donnerstag ist der Präsidialausschuss, der sich mit Personalangelegenheiten befasst, nicht einberufen, wie es am Freitag im Umfeld des Kontrollgremiums hieß. Darauf hatte auch bereits Betriebsratschef Uwe Hück verwiesen, der stellvertretender Aufsichtsratschef ist.

ap

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