Porsche will auch in Russland Gas geben

- Stuttgart - Der Sportwagenbauer Porsche peilt weiteres Wachstum an. "Gehen sie davon aus, dass wir auch im laufenden Geschäftsjahr 2004/2005 eine ordentliche Ertragskraft sicherstellen", sagte Vorstandschef Wendelin Wiedeking. Porsche wolle vor allem in China und Russland "noch mal mehr Gas geben."

Der nordamerikanische Markt hatte einen Anteil am Gesamtabsatz von 41 Prozent. In den ersten vier Monaten des laufenden Geschäftsjahr erhöhte sich der Konzernumsatz nach vorläufigen Zahlen um 4 Prozent auf 1,98 Milliarden Euro. Von August bis November sei der Absatz um 7 Prozent auf 23 546 Fahrzeuge gestiegen. Offenbar rückt die Entscheidung über eine vierte Baureihe näher. Wiedeking sagte, "dass wir in unserem Kerngeschäft noch einige interessante Varianten in der Pipeline haben." Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der Autobauer erneut einen Rekordgewinn eingefahren. Der Umsatz legte um 13,9 Prozent auf 6,36 Milliarden Euro zu. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 16,6 Prozent auf 1,088 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss (nach Steuern) erhöhte sich im Konzern um 8,3 Prozent auf 612 Millionen Euro.<BR><BR>Der Porsche-Chef legte ein Bekenntnis zum Standort Deutschland ab. "So haben wir uns immer wieder eindeutig zum Standort Deutschland bekannt, was nicht nur bedeutet, dass wir hierzulande neue Arbeitsplätze schaffen, sondern auch unsere Steuern abführen. Beides keine Selbstverständlichkeit in diesen Zeiten." Der Porsche-Vorstandschef führte aus, dass das Unternehmen in den letzten Jahren streng darauf geachtet habe, die Fixkosten trotz des Wachstums im Zaum zu halten. Möglich sei dies durch die Schaffung eines flexiblen Produktionssystems geworden, mit dem Nachfrageschwankungen rasch "über gezielte Kapazitätsanpassungen" ausgeglichen werden könnten.<BR><BR>

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