Die Post baut um

- München -­ In einer einschneidenden Umstrukturierung legt die Deutsche Post ihr Paket- und Briefgeschäft im Inland organisatorisch zusammen. Das Unternehmen habe sich mit der Gewerkschaft Verdi darüber geeinigt, den Bereich Paket Deutschland aus der Express- in die Briefsparte zu überführen, teilte der Konzern mit.

 Die Post will durch den Zusammenschluss Kosten sparen, indem Verwaltungsabteilungen zusammengelegt werden.

Während die Umstrukturierung für die Kunden keine Auswirkung haben soll, ist noch unklar, ob mit ihr ein größerer Stellenabbau verbunden ist. Die Gewerkschaft DPV KOM, die nicht an den Verhandlungen beteiligt war, befürchtet, dass im Zuge der Vereinbarung 3000 Beschäftigte ihre Arbeit verlieren könnten. Dies bezeichnete ein Verdi-Sprecher jedoch als "völligen Quatsch". Es werde keinen nennenswerten Abbau geben.

Ein Post-Sprecher schloss gegenüber unserer Zeitung den Wegfall von Jobs nicht aus. Bis März 2008 sei jedoch ein Beschäftigungspakt gültig, der betriebsbedingte Kündigungen verbiete. Stellen könnten jedoch über die natürliche Fluktuation nicht neu besetzt werden.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Berlin - Erst kostenloses Internet, bald auch Spielfilme. Die Bahn löst Versprechen für mehr Komfort beim Reisen ein - bisher aber vor allem im ICE. Jetzt muss der …
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Düsseldorf - Schlecker will seine Markenrechte verkaufen. Das Insolvenzverfahren der Drogeriekette läuft noch. Die Verhandlungen dürften noch ein paar Jahre in Anspruch …
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
Agrarminister Schmidt nutzt die Bühne der Grünen Woche, um sein Tierwohl-Label vorzustellen. Es soll den Tieren, aber auch den Fleischkonsumenten helfen. Doch noch …
Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos
In Davos wirbt Premierministerin May für Großbritannien als Wirtschaftsstandort mit guten Handelsbeziehungen in alle Welt. Doch für ihren Brexit-Kurs gibt es auch …
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos

Kommentare