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In Deutschland brannten im November zwei Streetscooter. Es gab einen Verdacht.

Weitere Fahrzeuge betroffen?

Lieferwagen gehen in Flammen auf - Post zieht Konsequenzen

Die Streetscooter der Post beliefern ganz Deutschland. In verschiedenen Städten kam es zu alarmierenden Vorfällen. Einige der Scooter gingen in Flammen auf. Es gab einen Verdacht.

Bonn - Nach Bränden bei zwei Elektro-Lieferwagen vom Typ Streetscooter hat die Post zeitweise rund 460 der selbstproduzierten Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen. Auslöser der Brände seien offenbar fehlerhafte Verschweißungen im Bereich der Batterien gewesen, sagte ein Postsprecher am Mittwoch in Bonn. Zuvor hatte das ARD-Magazin „Plusminus“ über die Zwischenfälle berichtet.

Bonn: Postfahrzeuge gehen in Flammen auf

Laut Post waren im November vergangenen Jahres zwei der insgesamt rund 9000 Streetscooter der Post-Flotte in Singen in Baden-Württemberg und Teuchern in Sachsen-Anhalt in Brand geraten.

Paketzusteller, die es ohnehin nicht leicht haben und weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Doch Sendungen wurden zerstört. Die Post habe daraufhin rund 460 Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen, bei denen der Verdacht bestand, sie könnten ähnliche Produktionsfehler aufweisen, sagte ein Sprecher. Doch hätten die Überprüfungen bisher keine weiteren Mängel ergeben und die ersten überprüften Fahrzeuge seien auch schon wieder auf den Straßen unterwegs. Achim Kampker, der Chef der Herstellerfirma Streetscooter GmbH, betonte: „Der Streetscooter ist und bleibt ein sicheres Elektrofahrzeug.“

dpa

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