Post-Chef nach Aktienverkäufen in der Kritik

Hamburg - Politiker von FDP und Grünen haben den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Post AG, Klaus Zumwinkel, scharf für dessen jüngste Aktien-Geschäfte kritisiert. Das berichtet die "Bild"-Zeitung in ihrer Mittwoch-Ausgabe.

"Dieses Monopoly-Spiel passt nicht zu unserer sozialen Marktwirtschaft. Schwarz-Rot hat Herrn Zumwinkel durch den Post-Mindestlohn ein großes Weihnachtsgeschenk beschert", sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Rainer Brüderle. Die stellvertretende Fraktionschefin der Grünen Christine Scheel sagte: "Es ist moralisch verwerflich, wenn der Post- Chef die Mindestlohn-Entscheidung in dieser Art und Weise in privaten Gewinn ummünzt. Anscheinend bekommt Herr Zumwinkel den Hals nicht voll."

Zumwinkel hatte mit Datum von Montag 200.640 Aktien-Optionen des eigenen Unternehmens an der Börse verkauft und dafür insgesamt rund 4,73 Millionen Euro eingenommen. Der Wert der Aktien war nach der Entscheidung für den Post-Mindestlohn gestiegen. (dpa)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Deutschland deckelt Hermes-Bürgschaften für die Türkei
Die Bundesregierung will weniger Bürgschaften für Geschäfte mit der Türkei bereitstellen - eine Reaktion auf die Konflikte mit dem Land. Es gibt allerdings einen Haken.
Deutschland deckelt Hermes-Bürgschaften für die Türkei
Air-Berlin-Tochter Niki: Gericht lehnt Insolvenzantrag ab
Korneuburg (dpa) - Aufatmen bei der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki: Das Gericht in Korneuburg wies den Insolvenzantrag eines österreichischen …
Air-Berlin-Tochter Niki: Gericht lehnt Insolvenzantrag ab
London schmeißt Uber raus - Widerspruch angekündigt
Uber schien die heftigen Konflikte mit Behörden und Taxi-Branche in Europa beigelegt zu haben, doch nun sorgt London für einen Eklat. Die britische Hauptstadt will den …
London schmeißt Uber raus - Widerspruch angekündigt
London wirft Fahrdienst Uber raus
Uber wollte dem Taxi Konkurrenz machen. Zumindest in London ist das vorerst schiefgegangen: Die Stadt will den Fahrdienst von ihren Straßen verbannen.
London wirft Fahrdienst Uber raus

Kommentare